Vier neue Dan-Träger beim SSK-Taekwondo-Team

Vier neue Dan-Träger beim SSK-Taekwondo-Team: Endlich den begehrten Schwarzen Gürtel tragen: Für vier Sportler des SSK-Taekwondo-Teams, ist diese Ziel jetzt zum Greifen nah. Sie haben in Alsdorf an der Dan-Prüfung der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo-Union (NWTU) teilgenommen und erfolgreich bestanden. Mit ihren guten Leistungen konnten die Prüflinge des SSK-Kerpen die hochrangig besetzten Prüfer überzeugen. Laura, Marcel, Max und Justus haben somit den Schülergrad verlassen und dürfen jetzt fast den schwarzen Gürtel tragen. Allerdings müssen sie dazu das 15. Lebensjahr erreichen. Bis dahin gibt es einen rot-schwarzen Gurt, den sogenannten Poom.

Die Anforderungen bei der 3. Dan-Prüfung der NWTU waren nicht ohne. Im ersten Abschnitt wurde die sogenannte Taekwondo-Grundschule abgefragt. Das sind Angriffs- und Abwehrtechniken mit den Armen und verschiedene Fußtechniken. Hier kommt es auf eine exakte Ausführungen der geforderten Techniken an. Die nächste Stufe der Prüfung baut dann direkt auf die Grundschule auf. Die Prüfungsform ist gefragt. Die Sportler müssen einen exakt vorgegeben Ablauf von Verteidigungen und Angriffen gegen einen imaginären Gegner zeigen. Auch diese Herausforderung meisterten alle Prüflinge des SSK-Taekwondo-Teams.

SSK-Taekwondo: Helfenden Händen für den Erfolg

Dann kurz durchatmen und schnell umziehen. Kopfschutz, Arm- und Beinschoner, Zahnschutz müssen an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Viele helfende Hände sorgen hier für einen perfekten Ablauf. In voller Schutzausrüstung ging es jetzt ans Eingemacht. Kämpfen war angesagt. Die Sportler müssen taktische Vorgaben, die vom Prüfertisch kommen, direkt umsetzen und so ihr Wettkampftalent präsentieren. Und im Anschluss an diese schweißtreibende Angelegenheit geht es gleich weiter. Was macht ein Taekwondoin, wenn er auf der Straße angegriffen wird? Selbstverteidigung ist angesagt. Unter strenger Berücksichtigung des Notwehrparagrafens zeigen die Sportler, was sie tun, wenn sie von vorne oder von hinten geklammert werden oder was zu tun ist, wenn sie mit Schlägen angegriffen werden. Hebel, Befreiungstechniken und gezielte Schläge sind die Antwort.

Den krönenden Abschluss einer Prüfung bildet immer der Bruchtest. Hier müssen die Kämpfer beweisen, dass hinter ihren Tritten und Schlägen auch die notwendige Energie steckt. Dabei kommt es weniger auf die Kraft an, sondern auf die richtige Technik. Entscheidend ist die Geschwindigkeit und die Genauigkeit der Ausführung. Drei Bretter müssen in die Brüche gehen. Zunächst wird ein Kombinationsbruchtest gezeigt und dann noch eine Einzeltechnik. Erfreulicherweise blieb keines der Bretter ganz.

Vier neue Dan-Träger: Lohn der Arbeit

Am Ende des Tages gibt es für die vier neue Dan-Träger beim SSK-Taekwondo-Team die wohlverdiente Belohnung: Die Urkunde, die zum Tragen des Schwarzen Gürtels berechtig. Dafür haben Laura, Max Marcel und Justus viele Jahre hart trainiert. Jetzt beginnt für die vier der Weg zum Taekwondo-Meister. Denn der 1. Dan ist erst der Anfang. Insgesamt gibt es zehn Dan-Grade. Es ist also noch ein weiter Weg, den unsere frischgebackenen Dan-Träger mit ihren Trainern vor sich haben. Aber dieser sehr schöne Erfolg für unsere Abteilung sollte auch ein Ansporn für die nachrückenden Sportler sein.

An dieser Stelle sei auch ein Dank an die Trainer und Helfer gestattet. Unser Trainerteam hat in den vergangenen Monaten mit viel Engagement und Gedauld dazu beigetrage, dass wir diesen Vereinserfolg für uns verbuchen können. Aber auch die Menschen, die mit zur Prüfung gekommen sind, um anzufeuern, Bretter zu halten oder sonstwie zu helfen, sei hier gedank. Auch hier zeigt siech wieder klar und deutlich: Wir sind der familienfreundliche Taekwondo-Verein im Erfkreis.

Vier neue Dan-Träger beim SSK-Taekwondo-Team