Der Gürtel beim Taekwondo: Was hat es mit den einzelnen Farben auf sich? Wir erklären das Gürtelsystem.

 

 

Am Anfang des modernen Taekwondo gab es nur vier Gürtelfarben: weiß, blau, rot und schwarz, die Farben der Koreanischen Flagge. Diese wurden mittlerweile ergänzt durch gelb, grün und braun bzw rot. Das moderne Graduierungs-System dient vor allem dazu, den Trainings- und Wissensstand zu repräsentieren. Alles beginnt mit dem „unschuldigen“ weißen Gürtel. Von seiner Symbolik her kommt diese Graduierung einem unbeschriebenen Blatt am nächsten. Es ist das Zeichen für den Beginn einer Taekwondo-Geschichte. Das große Ziel eines jeden Taekwondo-Sportlers ist es dann irgendwann den schwarzen Gürtel (Dan) zu tragen. Hierbei muss man wissen, dass es nicht den schwarzen Gürtel gibt. Insgesamt kennt der Taekwondo-Sport zehn Dan-Grade.

Die Gürtelgrade haben aber auch ganz praktische Eigenschaften. So wird die Aufstellung beim Taekwondo-Training wird aus praktischen Gründen im Block nach Gürtelfarben geordnet vorgenommen. Rechts vorne steht der höchstgraduierte, links hinten der niedrigste Grad. Das hilft den Trainern und den Schülern sehr bei der Orientierung im Dojang.

Im Folgenden werden die einzelnen Schülergrade vorgestellt und erläutert, welche Prüfungsanforderungen an den jeweiligen Gürtelgrad geknüpft sind. Das sind auch die Anforderungen, die an die Sportler in der Taekwondo-Abteilung des SSK-Kerpen gestellt werden.

Das sind die Gürtel und ihre Bedeutung

Der grün-blaue Gürtel (05. Kup)